# Kruder & Dorfmeister`s  Peter Kruder comprehensive interview uncut 1997

https://www.youtube.com/watch?v=X1IKHCyFp_o
Translation: en

[00:00] Ähm, erzähl doch mal, was war den erste

[00:03] Musik, die dich beeindruckt hat? Weißt

[00:05] du das noch?

[00:06] Die erste Musik, die mich beeindruckt

[00:07] hat, war also durch mein Brud und

[00:10] bedingt so mit 6, 7 Jahren Sweet. Das

[00:14] war damals der Hype und danach dann

[00:17] später, wie ich meine eigene Musik

[00:19] entdeckt habe, war es eigentlich Pink

[00:20] Floy so mit 12. dazwischen war halt

[00:23] Hatens und whatever und dann so mit 12

[00:26] 13 bin ich dann echte voller Ping Floy

[00:28] verwendung so mit der ganzen Collection

[00:32] allen Platten und ja kurze Kissphase

[00:35] habe ich auch gehabt so mit 10 zwischen

[00:37] 10 und 12 heftig mit Make-up und dem

[00:40] ganzen Shit und ja

[00:43] aber danach war es dann ja Pink Flo und

[00:45] dann ist eigentlich Hiphop gewesen ab

[00:47] 14. Also das ist dann sind die ersten

[00:50] Sachen so Message und das der ganze

[00:53] Bullshit rauskommen und ja von da echt

[00:56] straight Hiphop jahrelang eigentlich

[01:00] bis das ganze dann ein bisschen offener

[01:02] worden ist und hät mehr

[01:05] bis dann die anderen Sachen kommen sind

[01:07] die Beats gehabt haben.

[01:09] Und wie hast du angefangen selbst was

[01:11] mit Musik zu machen?

[01:13] Selbst mit Musik habe ich angefangen so

[01:16] so mit 15 ungefähr zum Gitar spielen.

[01:20] Dann habe ich so zeitlang eine Band

[01:23] gehabt ein paar Jahrose

[01:25] war so hal angefangen als eigentlich so

[01:27] als getitaren Band und ist dann durch

[01:29] die durch den Sampler irgendwie zur

[01:32] ersten österreichischen Hiphop Band

[01:35] geworden quasi und wir hab dann so wei

[01:38] nicht 89 ungefähr ein Album gemacht, was

[01:42] aber also überhaupt kein Erfolg war oder

[01:46] irgendsas, aber es war für uns genial.

[01:48] Also für die Band, die die Jungs, wir

[01:50] waren vier dicke Freunde, das sind

[01:53] also eigentlich so der Kernpunkt der

[01:55] Wiener Musikszene. Das ist der DSL, war

[01:58] da dabei, der Sugar Bee und Rodney

[02:01] Hunter Upit und das und ich, also wir

[02:04] waren gemeinsam Rose. Ja. Und nach dem

[02:07] Rose habe ich dann gesehen, dass das mit

[02:10] dem Corporate Shit nicht funktioniert,

[02:13] weil wir waren damals bei ein Label so

[02:14] bei Gick und so und das war halt also na

[02:18] ja fatal einfach urschlecht alles

[02:20] urschlecht also

[02:22] ganze die ganze Politik und die wollten

[02:25] uns verkaufen auf blöde irgendwie und so

[02:29] und dann

[02:31] haben wir halt irgendwie so ja ich hab

[02:33] dann abgesellt die Ros dann irgendwie

[02:36] uninteressant weil weil sie jeder

[02:38] irgendwie

[02:39] auseinander entwickelt hat. Nicht so

[02:41] wirklich, aber es ist es wollte hal

[02:43] jeder sein eigenes Ding da machen mit

[02:44] der Zeit und der Rodney hat sein Hiphop

[02:47] Ding durchzogen und der DSL hat dann nur

[02:49] mehr aufgelegt und ich habe dann selber

[02:51] angefangen auch meinen eigenen Schied zu

[02:53] machen.

[02:54] Mhm.

[02:55] Das und dann später ist dann so 92 93

[03:00] bin ich dann halt mit dem Richard

[03:01] zamkmen,

[03:03] so ungefähr.

[03:04] Mhm. War die Band so das das Ding, wo du

[03:07] für dich gesagt hast, Musik, das will

[03:10] ich machen, nichts anderes.

[03:11] Ich wollte es immer schon machen, also

[03:13] ich wollte schon wie ganz gern war,

[03:15] wollte ich schon Musik machen. Also wie

[03:17] so 7 Jahre war, ne? Ja, habe mit meinem

[03:20] großen Brudern gesprochen so über

[03:22] Zukunftsperspektiven, was man so machen

[03:25] wollen und der hat mal gesagt, ja, er

[03:26] möchte Techniker werden irgendwas und

[03:29] die wollte eigentlich immer Popstar

[03:30] werden. Das war eigentlich mein Ding

[03:32] damals. Das habe ich jetzt wieder

[03:33] abgelegt, weil jetzt interessiert mich

[03:35] das nicht, aber früher war das das

[03:38] habmered dachte, ich möchte unbedingt

[03:39] Musik machen.

[03:42] Und wann und wann hast du zum ersten Mal

[03:43] so die Perspektive gehabt oder gefühlt

[03:46] so, das schaffe ich auch, das kann ich

[03:48] durchziehen, ich muss nichts anderes

[03:49] machen.

[03:51] Äh erst erst eigentlich dann mit dem

[03:54] Richard gemeinsam, wie das ganze dann

[03:56] angefangen hat, also irgendwie, also ich

[03:58] habe hal immer Musik gemacht, aber nicht

[04:01] nicht das Hauptding. Die war nebenbei

[04:04] Freelancer Paare, Pa Haare gemacht für

[04:06] Magazines und den Shit und so und das

[04:09] hat s dann eigentlich wunderbar

[04:11] abgelöst. Ty den so solide Jobs gehabt

[04:14] nebenbei die die die Kohle gemacht haben

[04:16] und dann hab wir das Projekt mit Richard

[04:18] ordentlich entwickeln können und dann

[04:21] das irgendwie abgehoben, dann war es

[04:23] eigentlich klar, dann ist es ja schon

[04:24] zeitmäßig gar nicht immer ausgegangen,

[04:26] dass ich irgendwas anderes noch mache

[04:27] außer Musik und dann seitdem ist es halt

[04:31] das Ding.

[04:32] Mhm. Ähm erzähl noch mal, was was ist

[04:35] Kruder und ein Dorfmeister?

[04:38] Torchmeister sind zwei Typen,

[04:41] zwei Typen, die

[04:43] sich sehr ähnlich sind, aber dann doch

[04:45] wieder ganz unterschiedlich sind. Äh ja

[04:48] und das ist äh ewiges auf und ab

[04:52] Konglomerat,

[04:54] wo ja die halt irgendwie schauen,

[04:58] dass Sachen möglichst geschmeidig

[05:00] hinbekommen.

[05:02] Das ist eigentlich die Basis und ja, da

[05:05] geht's hin. So ist auch der Plan. Und

[05:09] ist das eine Band oder sind das zwei

[05:10] Produzenten, die was zusammen machen? Äh

[05:13] ja, das sind zwei Produzenten, die

[05:16] zusammengetrennt Sachen machen. So kann

[05:19] man es eigentlich sagen, weil wir

[05:20] machen, wir arbeiten in dem Sinne nicht

[05:22] wirklich zusammen. Wir arbeiten

[05:24] eigentlich getrennt in unseren Studios

[05:27] äh und tauschen Daten aus und dann halt

[05:30] äh meistens dann jetzt war wir jetzt das

[05:33] Beispiel, ich fange ein Track an, ich

[05:36] mache ein Track, mach die Basis,

[05:39] arbeite so lang, bis sie an der Basis

[05:41] irgendwie anstehen, immer mehr

[05:42] weiterkommen, dann gebe ich die Daten

[05:44] dem Richard weiter.

[05:46] macht dann wieder was, dann kommt es

[05:48] wieder zurück in veränder Form, dann

[05:49] mache ich wieder bisschen was und dann

[05:52] passiert dann meistens da hier der final

[05:55] Mix down, dann machen wir da Mixes davon

[05:58] verschiedene Tabs und dann werden die

[06:00] besten Versions ausgewählt und dann bist

[06:03] dann halt eine gibt, die die alles

[06:05] aussagt.

[06:06] Mhm. einfach so ist die Arbeitsweise.

[06:10] Ähm

[06:12] was ist was ist das Ziel, wenn ihr anem

[06:14] an dem Track arbeitet? Wonach wonach

[06:16] guckt er?

[06:18] Äh das Ziel ist bei uns unterschiedlich.

[06:23] Also bei mir, also ich möchte immer

[06:25] Sachen machen, die die ich die noch

[06:27] nicht da waren in irgendeiner Hinsicht.

[06:30] Also was irgendwie

[06:33] ich möchte irgendwie was einfach was ein

[06:35] bisschen was anderes immer machen, immer

[06:37] bisschen mit ein Twist, was irgendwie

[06:40] ja irgendwo hin hinschaut, aber das dann

[06:43] doch nicht ist so. Das ist so mein

[06:46] Grundgedanken bei den bei den bei den

[06:48] Sachen zu machen. Das ist eigentlich oft

[06:52] das Ziel. Alles andere finde ich a waste

[06:55] of time für mich und auch für die Leute

[06:56] sie die Platten dann kaufen

[06:58] letztendlich, weil es gibt eh zu viele

[07:00] Platten irgendwie und deswegen auch

[07:04] außerdem ich habe also ich kann ich kann

[07:06] das auch nicht z.B. neue Platten sampeln

[07:09] neue Beats von irgendwem von irgendwem

[07:12] der die jetzt frisch gemacht hat

[07:14] irgendwie flatern stehlen, das ist man

[07:17] echt zu wider. Ich mag das ja auch

[07:18] nicht.

[07:20] Also me es machen viel Leute und machen

[07:22] auch viel Kohle damit, aber es ist nicht

[07:25] mein Ding.

[07:27] Wo hast du deine Sounds her?

[07:29] Du meine Sohn s

[07:32] von alten Platten oder

[07:35] halt extrem weiter. Also die Basis an

[07:38] alte Platten oder ich spiele die Sachen

[07:41] selber, also sprich ich spiel Gitaren

[07:45] bässe irgendwelche Keys, spiele auch

[07:47] Schlagzeug beim Freund von mir, nimm das

[07:49] auf. Da habe ich jetzt in der letzten

[07:50] Zeit super Sachen aufgenommen mit so ein

[07:52] ganzen cheepen Mikrofon auf Mini

[07:55] Displayer und die Drums, das sind so

[07:57] ganz abgefuckte

[07:59] äh Übungstrums für die kost so um nichts

[08:03] einfach. Klingt hervorragend wie James

[08:05] Brown echt. Und da setzt wir uns jetzt

[08:08] hin und spüen ein bisschen hauen ein

[08:09] bisschen drauf und dann mit dem Sampler

[08:11] kann man das dann alles schon relativ

[08:13] gut hinbiegen. Oder oder wann ich alte

[08:15] Platten sample dann dann also ich nehme

[08:19] die Sounds nie eins zu eins never. Ich

[08:22] du immer durch Effekte dann wieder

[08:24] sampeln dann die Sounds Karten wieder

[08:27] sampeln und so. Also möglichst das ganze

[08:30] irgendwie zu mir hinüber bewegen und

[08:33] nicht einfach irgendwen begrauen, weil

[08:34] das ist ja auch langwig. Mm.

[08:37] Aber es ist auch okay. Also man ja

[08:41] manchmal denke mal schon. Es wäre

[08:43] lässiger und angenehmer, wenn man es

[08:44] einfacher gestalten kann. Aber auf der

[08:46] anderen Seite, wann du dann wann du dann

[08:48] z.B. dein Ziel erreib

[08:52] z.B. ein super

[08:55] super Erlebnis war für mich z.B. Jaz

[08:59] Master den Remix da gemacht. Ja, davon

[09:02] gibt's 28 Versionen. Also wirklich wo

[09:04] wobei von den 28 Versionen acht komplett

[09:08] difference an. Also sind komplett

[09:10] different Sound Style alles irgendwie

[09:14] bis dann das rauskommen ist was jetzt

[09:16] das die offizielle Chmaster Version

[09:20] bekannt ist. Ja, und letztendlich

[09:23] was mir dann am allermeesten, also was

[09:25] mir dann echt ein, was mir dann echt

[09:28] gefreut hat und das ganze gerechtfertigt

[09:30] hat, war dann wie ich gehört habe, dass

[09:31] der Fabbo in London im Speed den Track

[09:35] spielt und das war dann für mich yes,

[09:38] genau deswegen bin ich so lang gesessen,

[09:40] habe das gemacht, das war hat genau dann

[09:42] hat für mich alles Sinn gemacht und jede

[09:44] jede Minute von der Arbeit war für mich

[09:46] einfach vergessen. Das ist das das ist

[09:50] das einzige das ist das einzige Ziel.

[09:52] Mhm. Also es zahlt sich für dich aus.

[09:54] Total total, weil letztendlich das, was

[09:56] du reinsteckst, kriegst du zurück. Es

[09:59] kommt es kommt zurück irgendwie und das

[10:01] ist auch genau, wenn du wenn du halt

[10:03] irgendwie also ich glaube, wenn du eben

[10:05] so leicht fertig mit deinen Tracks um

[10:06] gehst und sagst, okay, passt schon,

[10:09] let's release das shit genauso

[10:11] leichtfertig werden die Leute dann beim

[10:13] Braten kaufen umgehen ebeno anhören, na

[10:15] ja, ich weiß nicht, na ja, muss nicht

[10:17] unbedingt sein und genau und das möchte

[10:20] die möchte, dass die Leute die Tracks

[10:21] haben und sie denken, wah das möchte

[10:24] haben. Dann hast du wahrscheinlich zu

[10:26] jedem Stück, was fertig wird, auch ein

[10:28] spezielles Verhältnis.

[10:30] Ist immer ein Lebensabschnitt, ist immer

[10:32] Zeitabschnitt, der sie halt da passieren

[10:35] halt verschiedenste Sachen. Die Tracks

[10:37] klingen ja auch immer dementsprechend

[10:39] wie es dir geht. Also es ist wenn alles

[10:42] me ist und der Freundin verlass die und

[10:46] du h Problems, dann magst andere Zeugs

[10:48] als wenn du ganz frisch verliebt ist

[10:50] immer.

[10:51] Mhm.

[10:52] Ist klar. Und das kommt bei dem allem

[10:54] zusammen.

[10:56] Es hat echt sind echt so Zeitabschnitte

[10:59] und es ist auch wirklich lustig, wann

[11:01] ich nämlich auch irgendwo hinkommt und

[11:02] ich hör dann so irgendwann Track

[11:05] irgendwann dann kommt irgendwie so so

[11:07] ein so ein inneres Gefühl so wie wann du

[11:11] wn du jetzt am Track aus deiner Kindheit

[11:13] hörst oder so al so du kennst du kannst

[11:16] dir an die Stimmung erinnern die

[11:18] Schulzeit bist ich weiß nicht alle haben

[11:20] die verprügelt oder irgendwas und du du

[11:23] kennst das Feeling einfach wieder. Das

[11:25] ist schutb.

[11:28] Das ist irgendwie das cool an der Musik.

[11:30] Du hast gerade Remixe schon

[11:32] angesprochen.

[11:34] Erzähl mal wie

[11:36] ja kein Problem.

[11:37] Kann man ganz kurz ein Break machen?

[11:40] Läuft.

[11:41] Erzähl noch mal, wie wie gehst du

[11:42] grundsätzlich an an Remix dran?

[11:45] An den Remix, ne? Grundsätzlich ist das

[11:46] Ding ist, dass sie also das

[11:49] allerwichtigste bei Remix ist mal die

[11:51] Auswahl die Auswahl der Tracks. Welchen

[11:54] Track, wo du jetzt deine zu sage magst

[11:57] und den du dir aussuchst, weil es ist

[11:59] nichts schlimmer als einen schlechten

[12:01] Track sie zu nehmen oder einen Track mit

[12:02] dem man dann letztendlich nichts

[12:04] anfangen kann. Also das ist wirklich die

[12:07] Basis. Deswegen gibt's auch diese unter

[12:11] Anführungszeichen schon berühmte

[12:12] Ablehnungsliste von uns von

[12:14] verschiedensten Leuten, aber das beruht

[12:16] wirklich nur auf das, dass einfach die

[12:18] Tracks schlecht sind und einfach es also

[12:22] ich muss was hören, ich muss ich muss

[12:24] sag mal so, ich muss ich muss mal denken

[12:25] können, okay, aus dem könnte ich sowas

[12:28] machen oder könnte was machen. Alles

[12:30] andere ist sinnlos. Ich habe schon

[12:33] Tracks abgelehnt, die die zu gut waren.

[12:36] Z.B. A Casanova 70 hätte man remixen

[12:40] sollen und die hab gesagt, na, ich

[12:41] möchte den Track nicht remixen, weil der

[12:42] ist so super, den kann man nur

[12:44] zerstören, da kann man nichts mehr

[12:46] beifügen, was den Track irgendwie noch

[12:48] besser machen kann. Ja, also das ist

[12:50] immer die poere Sache, die Selection und

[12:53] dann

[12:55] dann ist eigentlich so, dass das

[12:58] eigentlich nur immer die Vocals

[12:59] verwendet werden, also von den von den

[13:04] Original Sounds und so. nehmen wir

[13:06] eigentlich nie was. Es es kann sein,

[13:09] dass man vielleicht mit irgendeinem

[13:10] Sound anfangen, aber es ist meistens so,

[13:13] dass unsere Mixes werden ja dann immer

[13:16] komplett kontrer vom vom Original und es

[13:20] es passt dann meistens einfach nichtmer

[13:22] mehr hinein. Es passt dann nichts mehr

[13:24] hinein und deswegen sind eigentlich die

[13:26] Vocals genügend zum

[13:31] Es ist dann relativ auch relativ

[13:33] einfach, weil die Vocals sind eine eine

[13:36] immer so guidline, da kannst du halt und

[13:39] n diese Line strickst du halt den Ding

[13:42] herum.

[13:43] Deswegen also Remixes machen ist fast

[13:45] leicht als eigene Tracks machen, sage

[13:47] ich jetzt mal schon so als

[13:49] Erfahrungswert

[13:51] bis jetzt weil halt irgendwie was

[13:53] vorgegeben ist. Eigener Track ist offen

[13:55] opm

[13:58] wie fängst du bei einem eigenen Track an

[14:01] beim eigenen Track? Die eigenen Tracks

[14:03] ergeben sich so, dass man dass sie

[14:08] lange rumen und es ergibt sie irgend

[14:10] leimendes Thema. Also für mich ist, ich

[14:13] bin,

[14:16] also ich bin eher mal prinzipiell auf

[14:19] auf Weibes und und Melodie bezogen oder

[14:24] sag mal so auf Stimmung für mir einfach

[14:26] nicht einmal so Melodie, aber mehr auf

[14:27] Stimmung und alles andere fällt dann so

[14:31] puzzelmäßig zusammen, wann die Basis

[14:34] stimmt, wann die Basis ein guter

[14:38] einfach was sagt, irgend Feeling hat,

[14:40] irgendw was aussagt.

[14:42] Also ich fange selten mit Beats an, also

[14:46] das mache ich fast nie, weil die das

[14:48] habe ich hat sie auch irgendwie so über

[14:50] die Jahre ergeben, dass dass die denen

[14:52] eigentlich dann immer relativ schnell

[14:55] langweilig werden.

[14:57] Keine andere Leute, die fangen zuerst

[14:58] mit dem Be an. Also ich könnte es nicht.

[15:00] Es ist not steil

[15:03] irgendwie

[15:05] anders halt einfach.

[15:10] Ja.

[15:11] Ähm und wie ist das Verhältnis zwischen

[15:16] Tracks machen und Tracks auflegen?

[15:20] Äh

[15:24] ähm na ja, ich muss sagen,

[15:29] ich mache lieber Tracks, sag wir mal so,

[15:32] aber ich ich dur gern auflegen, aber das

[15:34] Auflegen ist schon ein bisschen

[15:36] limitiert, weil du beim Auflegen einfach

[15:39] es ist einfach es ist nur noch mal eine

[15:42] Party und

[15:45] you got to entertain. Ich meine,

[15:47] irgendwo muss man die Leute unterhalten,

[15:49] ansonsten kann man die Leute ja nicht

[15:51] irgendwo wo anders hinführen. Also, man

[15:53] muss immer irgendwie so Basis schaffen,

[15:55] wo

[15:56] wo die Stimmung gut ist, dass man dann

[15:58] auch vielleicht ein bisschen ein

[16:00] bisschen außerhalb spielen kann, dass

[16:03] man ein bisschen intensiver werden kann

[16:05] mit den Sachen.

[16:07] Das ist halt irgendwie das Ding. Also,

[16:10] wir sind jetzt zum Glück in der

[16:11] Position, wo uns die Leute zuhören. was

[16:14] ja eh hervorragend ist, das ist ja

[16:16] wirklich die beste Position, die du

[16:18] haben kannst, weil

[16:20] was das, was wir machen, machen viele

[16:22] andere DJes auch, aber denen wird

[16:24] einfach kein Ohr geschenkt. Bei uns

[16:26] sagen hal die Leute, ah okay, das ist

[16:28] jetzt gut und Dorfmeister und wir hören

[16:30] ihnen zu. Me super Position und ich

[16:32] versuche es auch wirklich auszunüzen,

[16:34] indem ich manchmal vielleicht den Bogen

[16:36] ein bisschen überspar, aber es ist mal

[16:38] einfach manchmal import

[16:40] ander Flavor reinzubringen als den

[16:42] streakten Party Flavor. Mm.

[16:44] Das das ist halt kann es auch nicht ganz

[16:47] sein.

[16:49] M Du legst aber andere Sachen auf als du

[16:52] produzierst

[16:54] in der letzten Zeit. In der letzten

[16:56] Zeit. Aber das hat jetzt, weil weil das

[16:58] ist weil das Jungle Ding extrem wichtig

[17:00] worden ist. Also weil das ist weil das

[17:03] für mich auch die Musik ist in der sie

[17:05] am meisten in der am meisten Fortschritt

[17:07] ist. Das ist einfach da ist am meisten

[17:09] Entwicklung. Da gibt's am meisten am

[17:11] meisten neue Perspektiven alle die

[17:14] anderen Sachen. Also sei jetzt so Big

[17:17] Beat äh die Abteilung, das ist alles zu

[17:21] irgendwie zu engstig. Das ist irgendwie

[17:24] da hörst die Platte und du weißt nach

[17:26] vier Tagten was sie abspielen wird für

[17:29] den ganzen Track zum

[17:31] das ist irgendwie echt schade. Das ist

[17:34] es fehlt der Überraschungseffekt. Es

[17:35] fehlt irgendwie der wow we change was

[17:39] immer auch und Drum and Base macht das

[17:41] einfach s da gibt's eben das Feld,

[17:44] obwohl es auch schon sehr einge

[17:47] noch immer größer und freier als halt in

[17:50] den anderen Sachen.

[17:51] Mhm.

[17:52] Und das was ich auch irgendwie

[17:54] festgestellt habe so in der letzten Zeit

[17:55] ist halt ist das wn man anfangen Chun

[17:58] aufzulegen,

[18:00] entsteht so eine Energie ja, die

[18:03] eigentlich mit nichts mehr anderen zu

[18:04] überbieten ist. Es ist es ist leider so.

[18:08] Also deswegen in der letzten Zeit ist

[18:11] als das auflegen hat meistens so

[18:13] gestaltet, dass man Jungle aufgelegt

[18:15] haben, solange wie wir gesehen haben,

[18:17] dass die Leute noch mitkommen und

[18:19] solange noch Energie da war, w dann

[18:21] nichts, also wann dann echt schon alle

[18:23] leicht erschöpft waren, dann haben wir

[18:24] jetzt so halbe dreiviertel Stunde Down

[18:27] Sachen aufgelegt irgendwie und halt

[18:30] Beats Hiphop ein bisschen und dann dann

[18:32] halt wieder weitergemacht. Aber es ist

[18:34] hal die Energie ist hal unglaublich. Es

[18:37] ist echt toll. Es ist super, wenn W du

[18:40] ist du hast ein ein Break und das Ding

[18:43] droppt und alles schreien. Das ist

[18:45] Wahnsinn.

[18:49] Es ist echt das beste

[18:54] und wir haben das ja nie gehabt früher,

[18:56] weil früher haben halt immer so

[18:57] hauptsächlich die Downtempo Sachen

[18:59] aufgelegt, wo halt alle den ganzen Abend

[19:02] lang super angenehm mitgeguft sind und

[19:06] die Geräte sind haben geglüht überall

[19:08] und es war sehr nett, aber es war nie

[19:10] euphorisch. Jetzt kannst du hal echte

[19:12] echte Euperie

[19:15] machen und du kannst es auch wirklich,

[19:16] wenn es wenn es gut drauf bist und du

[19:18] spielst echt eine gute Set, dann dann

[19:21] dann echt dann schreien die Leute,

[19:23] ne?

[19:24] Aber du magst die Daumen nach wie vor?

[19:26] Ich mag die Daumenpitz nach wie vor. Es

[19:28] ist nur, es ist nur bisschel, es ist nur

[19:31] ein bisschen alles so formelmäßig worden

[19:34] und das ist, das ist halt das Problem an

[19:36] den Downpit Sachen. Es ist halt ja, es

[19:38] ist irgendwie

[19:41] es genügt einfach nicht an an ein topen

[19:45] Hiphop zu nehmen und ein bisschen

[19:47] Atmosphäre drüber legen. Das das war

[19:50] okay vor 5 Jahren, aber jetzt ist

[19:52] einfach

[19:54] ja, wo ist die Entwicklung, wo ist der

[19:56] Change, wo ist der Fortschritt?

[19:59] Und was versuchst du reinzubringen, wenn

[20:00] du heute ein langsames Stück

[20:01] produzierst?

[20:02] Ja, ich versuche ihm das diese Sachen

[20:04] anders zu machen. Ich versuche eben

[20:07] andere komplett andere Elemente

[20:09] einzubringen.

[20:11] Ist wurscht oder so auf die Art. Ich

[20:13] versuche auch nicht unbedingt jetzt die

[20:17] klassische Hiphop Beast zu verwenden,

[20:19] sondern schau vielleicht ein bisschen in

[20:21] die brasilianische Ecke oder schau mehr

[20:23] in die vielleicht ein bissel technische

[20:26] Ecke oder so irgendwo oder kom das alle

[20:30] Sachen zusammen, aber möst nicht

[20:33] möglichst nicht das shit ist

[20:36] und an dem scheitert's meistens immer es

[20:38] gibt super Scheiben wo halt der Gruve

[20:41] extrem gut ist aber das Das ist das ist

[20:44] so das ft dann wirklich so unter dem

[20:46] Bereich Dancefloor. Also okay, das kann

[20:49] ich auflegen, aber die Platte wirst du

[20:52] nicht in 5 Jahr anhören und da denken

[20:54] wah damals mindblowing shit.

[20:57] Mm. Und deswegen

[21:01] dort muss irgendwie auch hin, das muss

[21:03] auch irgendwie man

[21:05] meusende kreative Köpfe auf der Welt,

[21:08] die alle dasselbe denken und es wird ja

[21:11] wieder verändern und die Leute werden

[21:12] wieder bisschen offener werden und es

[21:14] muss mal jetzt wieder mal einer

[21:15] daherkommen, der halt allen zeigt, dass

[21:18] auch ganz anders geht. Das ist important

[21:22] und dann wird's wird sch wieder

[21:25] weiterlaufen.

[21:27] Ähm,

[21:28] wenn man jetzt mal so die momentane

[21:30] momentane Qualität von vielen langsamen

[21:32] Sachen außer Acht ist,

[21:35] was magst du den grundsätzlich an an

[21:37] Downtempo Sachen an langsamen Sachen?

[21:42] Ja, grundsätzlich mag ich die

[21:43] Atmosphäre, ne, einfach den den Mut

[21:47] irgendwie wie das ganze

[21:51] läuft irgendwie immer downtempo Sachen

[21:53] geben dir die Möglichkeit, also wenn du

[21:55] sie magst, ja, dass man dass man sie ist

[21:58] nicht gut mit Space spielen kann mit

[22:01] Raum so hast einfach nicht so viel

[22:05] einfach nicht so viele Noten, ne? durch

[22:07] das, dass sie einfach langsamer sind und

[22:08] da kann man super Sachen damit machen

[22:10] und da kann man sie wirklich ganz gut

[22:12] spielen damit dem und das mag ich an den

[22:15] Sachen, wann ich sie höre, wann wann das

[22:16] vorkommt und wann sag w Leute den Raum

[22:19] ausnüzen ist so wie ist Ähnlichkeit zu

[22:24] ist irgendwie wo auch der Raum extrem

[22:28] wichtig ist das Space einfach also

[22:31] wurscht alte Sachen gibt's ja tausend

[22:34] Beispiel Ne,

[22:37] aber so ja, die Atmosphäre prinzipiell.

[22:41] Mhm. Und gibt's irgendwen zu

[22:43] Zusammenhang zwischen Downtempo saach

[22:46] und deinem Lebensgefühl oder deiner

[22:47] Lebensweise? Ja, früher früher auf alle

[22:50] Fe so vor z d Jahren war das genau der

[22:54] Weib war das genau der Weib, der der da

[22:58] war, der in Wien war, der um mich war

[23:01] einfach extrem relaxed und und

[23:05] ja, einfach ganz ganz ganz schm einfach

[23:08] alles. Und das ist extrem interessant

[23:10] auch in der Hinsicht, ja, dass ich z.B.

[23:14] Also seit ich 15 bin, ja,

[23:18] und ich bin jetzt 30, ja, habe ich

[23:20] eigentlich keine keinen aggressiven

[23:22] Sound mehr gehört. Ja, also echt, alles,

[23:25] was irgendwie aggressiv war, brutal

[23:28] hart, war mir war mir wirklich zu wider.

[23:31] Also habe ich echt abgelehnt und jetzt

[23:34] in den letzten eineinhalb Jahren eben

[23:36] durch die Drum and Base Sache

[23:39] bin ich so dermaßen auf Hardcore. Also

[23:42] das hat sie für mich hat das also echt

[23:44] die ersten ersten Tagen Sachen der ganze

[23:47] Tag geschied das hat mir so gut gefallen

[23:49] und gefall man mir noch immer auch so

[23:50] gut, weil das einfach ein Gefühl ist,

[23:52] was ich jetzt wirklich jahrelang nicht

[23:54] gehabt habe und es ist wirklich deswegen

[23:57] sage ich es war vor zwei Jahren, dre

[23:59] Jahren war das Downtempo

[24:01] der Mut, das hat total gepasst. Jetzt

[24:03] passt's

[24:05] nur mehr zeitweise, also nur mehr

[24:09] äh in gewissen Lebenssituationen am

[24:11] Abend im Bett,

[24:13] wo im Aber ni mehr so, also nichtmer

[24:16] mehr so generell.

[24:17] Mhm. Ja, kann ich gut nachvollziehen.

[24:19] Diese diese

[24:21] neue Aggressivitäten, die hat die hätten

[24:23] ganz komische Anziehung. Ja, ja, ja, ja.

[24:25] Es ist irgendwie es ist auch so, es ist

[24:28] eh klar, wenn du wenn du so jahrelang

[24:30] irgendwie immer nur soft bist. Ja, dann

[24:33] irgendwann kommt irgendwann kommt die

[24:36] Darkside und irgendwann musst du

[24:39] brauchst du den Ausgleich irgendwie dazu

[24:41] und das ist wirklich war sehr

[24:43] interessant wie wie hat so angefangen

[24:45] haben auch diese Sachen zum auflegen,

[24:48] wo dann die Leute echt wo s echt nicht

[24:51] geschnallt haben, was da ist was jetzt

[24:53] los ist mit mir wie soll ich das jetzt

[24:54] machen aber es ist e letztendlich jetzt

[24:56] auch gut ne und wannst du das richtig

[24:59] rüber bringst dann versteht man auch die

[25:01] Seite Total, also es gibt nichts

[25:04] besseres als im Blue beimle abzuhängen

[25:08] und die Jungs und Mädels da hören. Das

[25:11] ist Tag und und yes. Es sagt so viel

[25:15] aus, es ist so viel drin und irgendwie

[25:19] aber ist auch wieder so

[25:20] Atmosphärensache, ne? Genau dasselbe in

[25:22] Wirklichkeit es ist halt nur andere

[25:25] Expression.

[25:27] Hm.

[25:29] M.

[25:33] Wo siehst du den Zusammenhang zwischen

[25:35] deiner Musik und der Stadt, in der du

[25:37] lebst?

[25:41] Das habe ich früher besser erklären

[25:42] können als jetzt. Also früher hat s sie

[25:45] sie was einfach, weil Wien ist so eine

[25:48] eine, also Wien ist extrem moodi. Ja,

[25:52] alle Leute sagen, Wien ist extrem diep.

[25:55] Ja, also Wien ist wirklich nicht

[25:57] oberflächig und wann du in Wien was

[25:59] erleben willst, also wenn du daherkst

[26:02] als als jetzt als Besuch oder irgendwas

[26:04] dann w du so als Tourist kommst und ein

[26:06] bisschen herumschaust, okay, dann ist

[26:08] Wien na ja, wie jede schöne hübsche

[26:10] Stadt. Aber wenn du wirklich was wissen

[26:13] willst über Wien, dann musst echt echt

[26:14] hinein und das ist ja die Sache da so

[26:18] und ja, das da hat es früher mit der

[26:22] Musik sehr gut zampasst, jetzt ist ein

[26:24] bisschen andere Stimmung und das habe

[26:26] ich noch nicht so genau analysiert, wie

[26:28] das jetzt alles zusammenpasst, aber also

[26:30] jetzt weiß ja nicht, wie viel von der

[26:33] Stimmung an mir liegt und wie viel an

[26:35] der Stadt liegt. Also das weiß ich jetzt

[26:36] noch nicht so früh, aber früher war also

[26:40] mehr wirklich Mut einfach Mut

[26:43] ist eine langsame Stadt

[26:44] schon extrem extrem super relaxed super

[26:49] laid back und ich meine es hat früh so

[26:53] TV Serie geben der Mundel total berühmt

[26:56] echter Wiener geht nicht unter und

[26:57] genauso ist Wien ist immer schwimmen, du

[27:01] schwimmst immer ist wurscht du gehst

[27:03] nicht unter es wird ja nichts passieren.

[27:05] Du kannst immer so m darum mit schwimmen

[27:08] und so ist so ist er irgendwie da. Es

[27:11] ist ja wirklich so.

[27:12] Könntest du wo anders leben oder würdest

[27:14] du gerne woanders leben? Äh ich, also

[27:17] das einzige Problem, was Wien an sich

[27:19] hat, ist die Wetterlage.

[27:25] Aber ansonsten

[27:28] ansonsten möchte die nicht wirklich wo

[27:30] anders leben, weil irgendwie

[27:34] we

[27:36] ich kann ich kann es nicht kann es nicht

[27:38] verleugnen. Es sind einfach meine Roots

[27:40] da. Ich habe da meine meine Homies, mein

[27:44] Crew, das ist alles da immer schon. Ich

[27:46] wohnt schon seit ich geboren bin im

[27:48] selben Bezirk. Das ist mein Hut und der

[27:52] sit und ich fah wo anders hin und find

[27:54] es zwar nett und und

[27:57] ja cool, aber nach einiger Zeit

[28:01] möchte dann wieder weg, also möchte dann

[28:04] wieder daher einfach

[28:06] es ist es ist einfach ja vertraut. Mhm.

[28:12] Hat sich der Blick oder das das Gefühl

[28:15] auf zu Hause verändert, dadurch, dass du

[28:17] jetzt mehr weg bist?

[28:18] Ja. Ja, es ist absolut, weil früher

[28:21] früher habe ich mir immer dacht, dass so

[28:23] eben so mit 15, 16 nichts wie weg,

[28:26] nichts wie weg. Also da bin ich so das

[28:28] erste Mal in London gewesen. Ja. Einmal

[28:30] so in ein echten Londoner Club gewesen

[28:32] mit der der Stimmung, die Leut die wie

[28:35] sie anzogen waren, der Sound, das war

[28:38] alles Wahnsinn. Ich bin da zurückommen.

[28:41] Depri, also Depris Stimmung für die

[28:43] nächsten drei Wochen. Habe alle wollte

[28:45] alle Leute motivieren und nach drei

[28:46] Wochen war ich dann eh wieder in

[28:47] derselben Gruft drin, ne? Und da immer,

[28:50] boah, ich möchte nur weg, ich möchte da

[28:52] raus, das ist mal zu eng da. Aber dann

[28:55] so mit der Zeit habe ich dann irgendwie

[28:59] auch die Nachteile an den an dem ganzen

[29:01] Hype und dem ganzen schönen

[29:04] oberflächlichen Partyleben irgendwie

[29:06] mitkriegt und dann seitdem ist London

[29:08] für mich eigentlich extrem uninteressant

[29:10] worden zum Leben.

[29:12] Also ich fahr gern hin, super gern auf

[29:14] Urlaub oder eben auflegen oder shoppen

[29:18] und mit Leut quatschen. Es gibt Super

[29:20] Heads dort. Also Leute, die so Farout

[29:23] haben und wirklich gut drauf, aber ich

[29:26] würde ich würde die ich würde den den

[29:28] Dauerhyp nicht ertragen diesen jede

[29:31] Woche was Neues. Das ist der absolut

[29:34] beste neue Shit und und das ist das Ding

[29:36] und das ist jetzt die Wahrheit und

[29:38] nächste Woche ist wieder was ganz was

[29:40] anderes.

[29:41] Ja, die sind alle ständig in so Rennen.

[29:43] Es ist genau, es ist ein ewiges Laufen.

[29:45] ein ewiges Laufen und niemals ein ein

[29:48] niedersetzen und schauen, hey, das

[29:50] gibt's alles schon, das ist alles schon

[29:52] da. Es ist immer das das Streben nach

[29:55] vor, das habe ich auch im mir, aber aber

[29:58] nicht so nicht so, dass es mein

[30:00] Lebensinhalt sein könnte.

[30:02] Mhm.

[30:04] Ähm, trotzdem seid jetzt ja durch das

[30:07] Reisen und das Platten rausbringen auch

[30:09] mit vielen anderen Leuten, die eine

[30:11] Musik machen, die vielleicht ähnlich

[30:12] gelagert ist, zusammengekommen.

[30:14] Erzähl doch mal, was für Leute habt ihr

[30:16] da getroffen, wo er irgendwie so eine

[30:18] Verwandtschaft irgendwie

[30:20] seht oder fühlt. Ja, also Leute haben

[30:24] wir viele getroffen,

[30:26] verwandt, also

[30:31] sehr sehr sehr gut verstehe ich mich mit

[30:33] dem Team Simon z.B. der ist extrem

[30:36] netter Typ, auch

[30:39] guter Kopf irgendwie.

[30:43] Für den haben wir eben auch ein Remix

[30:44] gemacht im Base Remix und dann haben wir

[30:46] ih halt irgendwann troffen und das

[30:49] hat sie eh alles bewahrheitet, wie man

[30:51] den schon seit langen eingeschätzt hat

[30:52] einfach und ja

[30:57] Rockers waren sehr nett

[31:00] sehr coole Typen.

[31:02] Ja, natürlich auch die ganze German PY,

[31:05] da gibt's ja auch unsere kleinen

[31:06] Stationen schon so München, Köln,

[31:11] die Jungs sind extrem nett und

[31:16] ja so paar we

[31:20] noch Förder Details

[31:23] wer ist das

[31:24] ziemlich laut.

[31:25] Mhm.

[31:25] Ist das dein Telefon?

[31:26] Ist dein

[31:28] meines?

[31:28] Ja.

[31:30] Will der gleich weiterfahren, ne? Das

[31:32] ist halt, weil das Dum B Ding halt jetzt

[31:36] ja eben wie ich vorhin gesagt habe

[31:37] einfach einfach vom vom

[31:40] Kreativitätsbonus das Ding ist und die

[31:43] dann tempo Sachen halt ein bisschen

[31:44] festgefahren sind und es eben an den an

[31:47] den neuen Definitionen fehlt auch für

[31:50] mich selbst eben, dass ich dass ich

[31:52] jetzt was releasen würde, wo ich sag:

[31:55] "Hey, das ist das ist jetzt

[31:59] das ist new, das ist neu.

[32:03] Das man das ist auch das was ich vorher

[32:04] eben gesagt habe so in in im Verhältnis

[32:07] Kruder und Dorfmeister, dass ich der Typ

[32:09] bin, der ich möchte ich möchte immer

[32:11] neue Sachen machen. Der Richard möchte

[32:14] lieber solide Sachen machen, möchte auch

[32:16] neue Sachen machen, aber primär ist eben

[32:18] wichtig solide Sachen zu machen. Wie

[32:20] hörst an den Tosc Sachen, das ist

[32:22] einfach solid guter guter Stuff. Es ist

[32:25] jetzt nicht unbedingt das Neueste, aber

[32:27] es ist solid und das ist halt der

[32:30] Unterschied zwischen uns.

[32:34] Arbeitest du auch an eigenen Sachen

[32:37] alleine?

[32:38] Äh ja, schon auch. Schon auch. Also ich

[32:42] habe jetzt hal noch keine Sachen

[32:44] released, weil ich weil ich erstens mal

[32:46] noch ke wahres Konzept gefunden habe und

[32:49] für mich ist es halt extrem wichtig,

[32:51] dass es irgendwie Hand und Fuß hat. Ich

[32:54] möchte nicht eben genau, ich möchte eben

[32:56] nicht einfach irgendw Platten releasen,

[32:58] wo hal dann oben steht ja

[33:01] ja ich weiß nicht, irgendein Name und

[33:03] irgende Track und und der zählt halt

[33:05] einfach wer möchte ich

[33:08] volles Ding abliefern, genauso wie mit

[33:11] gut und Dorfmeister möchte das auch

[33:13] immer eigene Person machen. ist mein

[33:16] Ding einfach und das wird sicher nur

[33:19] dauern und wann es dann soweit ist, dann

[33:22] gibt's das

[33:28] L mal auf andere Leute kommen.

[33:30] Der Richard erzählte vorhin, dass ihr

[33:32] die Ninja Team Leute auch kennt. Ein

[33:35] Stück für die gemacht. Erzähl noch mal

[33:37] was darüber. Nee, die die Ninjas,

[33:47] die Ninja Leute, die sind ja auch schon

[33:49] seit Jahren, also wir sind ja schon seit

[33:51] Ewigkeiten Fans von denen von der frühen

[33:54] DJ Food Sache, also die ersten drei,

[33:56] vier DJ Food Platten, die im großen

[33:59] übersehen worden sind von der

[34:00] Öffentlichkeit, die jetzt noch genial

[34:03] sind, w das genau anhörst, also was die

[34:05] da alles damals zusammengebastelt haben.

[34:07] damals den tausenden Samples ist ja

[34:09] wirklich unverschämt kreativ und ja von

[34:13] dem her war wir schon immer ziemlich

[34:15] verbunden mit denen und der Richard hat

[34:16] ihnen soweit ich mir erinnern kann unser

[34:19] unsere Platte damals geschickt die

[34:21] Gstones und die haben super response

[34:24] drauf gemacht nette netten Brief gleich

[34:27] zurückgeschickt und so und dann hat sie

[34:29] das hal irgendwie ergeben, dann waren

[34:30] wir für ein Sampler oben, waren bei

[34:32] Ihnen in diesem super genialen

[34:35] äh

[34:37] Arbeitsloft, was sie da haben da in dem

[34:40] in dem

[34:42] alten Gefängnis oder was immer das ist

[34:44] in der Gegend da.

[34:47] Ja. Und das sind halt auch ist eben He

[34:50] super, also das rennt ja genial dort ab

[34:53] mit den tausenden Computern und

[34:55] tausenden Typen, die irgendwelche Sachen

[34:57] machen. Jeder macht irgendwas lendes und

[35:00] ebenso

[35:02] so super company. Mm.

[35:04] Echt

[35:08] und Mess weißt du noch wie es war als

[35:10] die entdeckt hast?

[35:12] Ja, Messi war Wahnsinn. Also wie ich das

[35:14] zum ersten Mal gehört habe, haben

[35:16] wiredacht,

[35:18] die verwenden die ganzen Oldscho Beats,

[35:20] die Sacker.

[35:22] Das hab dacht, das war das erste, was

[35:23] ichedaedacht hab,

[35:25] dann habedacht was ist der ganze Hype um

[35:27] den Shit und dann habe ich halt ein paar

[35:28] mal gehört und dann war es festgenagelt

[35:31] in mir. Es ist echt genial gewesen, aber

[35:33] damals zu der Zeit, wie es rausgekommen

[35:34] ist, waren wirklich die Beats alt. Also

[35:37] die Beats waren net fresh. Not not

[35:40] really. Aber es das ganze Drumherum war

[35:43] super einfach die Vocals die extremen

[35:46] Streicher Finish syvd und der ganze

[35:50] die ganzen ganz geschmotten Raps und so

[35:53] das war super.

[35:55] Ja, ist gerade so eine Musik finde ich,

[35:57] die sich auch eben über die Stimmung

[35:59] erstellt. Ich weiß nicht, wie ich zum

[36:00] ersten Mal Daydreaming gehört habe. Dach

[36:02] auch so what? Ja, ich ich hab mein bei

[36:07] mir ist angefangen, ich habe Mess

[36:08] verzeig als zuerst gesehen als Video,

[36:11] das hat damals gespielt, ich glaube auf

[36:14] Super Channel irgend so eine dubiose

[36:16] Show ganz also da hat's nur kein MTV in

[36:19] Österreich geben und so und das war und

[36:22] ich sehe das Ding sehe dieses

[36:23] schwarzweiß wieer hört den Sound und

[36:26] maneda dach gibt's ja nicht daydreaming

[36:28] eben dieser dieser Video ein Kamera shot

[36:32] den ganzen Nummer fast und die Jugends

[36:35] extrem cool, die Stimme, Wahnsinn, der

[36:37] Sound, ja überhaupt alles. Und dann habe

[36:39] ich immer Promotape bekommen, was ja

[36:41] auch sehr interessant war über Freundin

[36:44] und das war auch ganz lustig, weil da

[36:45] habe ich zu der Zeit damals auch den

[36:47] Richard kennengelernt und ihm damals das

[36:49] Promotape vorgespielt und eben

[36:55] unter anderem eben

[36:58] [&nbsp;__&nbsp;] wie heiß die Nummer ist mit dem

[37:01] Dingsbum Sample. mit der Baseline.

[37:04] [Musik]

[37:06] Sa

[37:07] genau safe from har und das Ding war

[37:10] das, dass der Richard genau zurelben

[37:11] Zeit mit eben genau diesen Sampel auch

[37:14] einen Track gemacht hat. Also noch bevor

[37:17] es Sve Game hat, das war einfach Zufall

[37:21] Zufall war ganz witzig irgendwie

[37:25] den Track gibt's auch die die Richard

[37:27] Version auf dem Aust Flavor Sampler

[37:30] glaube ich ist es oben mit Rodney

[37:32] Hunters Vocal

[37:37] [Musik]

[37:39] erzähl noch mal was über Gstone das

[37:40] Label

[37:41] Gstone das Label na ja Gstone das Label

[37:45] heißt Gestone, weil es da in der

[37:47] Grundsteingasse gegründet worden ist.

[37:50] Also aus dem er gibt sich der Name prin

[37:52] war das Lebel gedacht einfach als als

[37:55] Wehle für uns, also für cool und

[37:58] Dorfmeister

[38:00] und damals also wie wir halt angefangen

[38:02] haben, waren wir halt in der

[38:03] unglaublichen österreichischen Misere,

[38:06] dass halt da niemanden gibt, der

[38:07] irgendeine Ahnung hat von irgendwas.

[38:10] Also jetzt mittlerweile gibt's hal schon

[38:12] verschiedenste Levels, Cheep, Mego,

[38:14] whoever, aber damals zu dem Zeitpunkt

[38:16] hat sie einfach niemanden geben. Nobody

[38:18] to. Wir haben nicht gewusst, wo wie man

[38:21] was macht, wo man Platten pressen lasst,

[38:23] was man überhaupt machen muss, um Platte

[38:25] herzustellen, was immer auch. Wir haben

[38:27] uns das alles in in also in ein in einer

[38:32] Maiden Voyage, wie man immer so schön

[38:34] sagen, äh angelernt, was da was alles

[38:38] wichtig ist und haben halt dann eben

[38:41] nachdem wir einm zwei Tracks fertig

[38:44] gehabt haben, haben wir gesagt, okay,

[38:45] wir machen Platte. Danach haben wir sie

[38:47] dann überlegt, okay, zwei Tracks sind

[38:49] vielleicht zu wenig für Platte, die was

[38:51] aussagen sollen. Wir machen noch zwei

[38:53] Tracks, dann haben wir eben noch zwei

[38:54] Tracks gemacht und dann war irgendwie

[38:55] schist und fertig.

[38:57] Und ja, deswegen auch das Label und ja,

[39:01] dann haben wir halt irgendwie angefangen

[39:03] das ja aufzubauen.

[39:07] Mm.

[39:07] Über ja jetzt alles alles halt wirklich

[39:10] von von Anfang an und alles halt vom vom

[39:14] Wohnzimmer aus wie wie bis heute noch.

[39:16] Also

[39:17] das ist nach wie vor so ein Selfming

[39:19] ist nach wie vor Selfme. Es gibt halt

[39:21] jetzt zwei Wohnzimmer mittlerweile, wo

[39:23] das passiert, aber es ist nach wie vor

[39:25] so.

[39:27] Warum ist es nach wie vor so?

[39:29] Es ist nach wie vor so, weil weil sie

[39:32] eigentlich noch keine wirkliche andere

[39:34] Situation angeboten hat, die

[39:38] einigermaßen genauso interessant wäre.

[39:41] Also, sprich, wir haben super Angebote

[39:44] von wahrscheinlich allen Mates, die es

[39:47] gibt, die uns halt Millionen Pfer in den

[39:51] schieben würden, aber wir wissen beide

[39:54] ganz genau, was das bedeuten würde. Also

[39:58] Sellout in einer gewissen Hinsicht, du

[40:01] hast ke Kontrolle mehr und

[40:05] ja, es ist halt die Frage. Es ist es ist

[40:08] ich kann derzeit nicht wirklich was dazu

[40:09] sagen, weil wir

[40:11] auf der einen Seite sehen äh wie

[40:15] gefährlich die Sache sein kann, wenn man

[40:16] das majormäßig macht. auf der anderen

[40:18] Seite auch sehen, wie viel Zeit das in

[40:21] beansprucht, wann man eben so ein Label

[40:23] durchziehen will und das ist halt

[40:26] wirklich

[40:28] harte Decision irgendwo, weil

[40:32] irgendwo also für mich ist, ich bin ja

[40:34] überhaupt nicht so der Business Typ, das

[40:35] ist ja mehr der Richer eigentlich

[40:38] und

[40:40] also für mich also ich möchte ich möchte

[40:42] eigentlich Musik machen, das ist das

[40:45] Ding, was ich machen will und ich möchte

[40:46] es haben, möglichst

[40:48] unbeeinflusst von dem ganzen

[40:50] äh corporate Bullshit machen. Also, also

[40:55] ich höre immer nur so andere Geschichten

[40:57] von Leuten, die halt dann Major Sachen

[40:59] machen und DJ Cam und Alex Rees oder

[41:03] whoever und alle letztendlich

[41:06] letztendlich sind alle halt ihr nicht

[41:08] verärgert. Dann jeder sagt, es ist es ja

[41:12] die Moneten sind super, was man kriegt,

[41:14] aber letztendlich wannst du der Pech

[41:16] hast,

[41:17] verbaust du deine Zukunft. Also w es

[41:20] echt w die W die Jungs in der Company

[41:23] einfach nicht cool sind, dann

[41:27] ja hast keine Chance. Und das Ding ist

[41:30] auch

[41:31] durch das, dass man jetzt so ein

[41:32] bisschen Control Freaks s leider ist es

[41:36] auch so ein bisschen schwierig, weil das

[41:37] ist dann halt ja,

[41:40] wer wem gibt's die Sache, wem kannst so

[41:42] weit vertrauen, dass du deine Kinder

[41:44] hergibst und und das also für mich ein

[41:47] Musik meine Babys

[41:49] in einer gewissen Hinsicht und es ist

[41:51] echt, also

[41:53] ich möchte dann nicht, dass irgende

[41:54] Sager irgendwo im irgendwo hal denkt, na

[41:57] ja, okay, der

[41:59] Okay, das mache ich mit dem B und das

[42:00] und einfach scheiße damit macht das kann

[42:04] es nicht sein. Mm. Aber ich finde eure

[42:06] Strategie sich quasi diesen normalen

[42:09] Popapparat, ein Album pro Jahr, drei

[42:12] Singles, sich dem zu verweigern

[42:14] eigentlich komplett und trotzdem äh an

[42:18] ziemlich weit zu kommen, also die Musik

[42:21] machen zu können, äh bekannt zu werden.

[42:24] Äh, ich meine, das habt ihr nur wirklich

[42:26] geschafft und das ist

[42:28] ja ja eh eh, aber das ist halt es es,

[42:32] ich glaube, wir haben das auch

[42:34] also der Grund, wieso wir das so wieso

[42:38] das so besetzt läuft ist extremes Glück

[42:41] ist das erste, also dass wir halt jetzt

[42:43] genau jetzt da sind. Ja, das ist also

[42:46] wenn wir das vor 5 Jahren gemacht hätte,

[42:48] wären wir einer von vielen gewesen. Also

[42:51] ich glaube wirklich, es ist wirklich

[42:53] extremes Glück und auf der anderen Seite

[42:56] einigermaßen konsequent sein, also eben

[43:00] versuchen möglichst möglichst ke

[43:03] Bullshit zu verkaufen und und einfach

[43:05] nicht die Leute für Dum verkaufen, weil

[43:07] das geht einmal gut, aber nicht zweimal

[43:10] und ja, der es ist deswegen sind immer

[43:13] so Schritte je die meisten anderen

[43:15] hätten hätten halt wahrscheinlich auch

[43:18] die Remixes gemacht, die wir abgelehen.

[43:20] haben, weil weil hal gute Namen sind und

[43:22] hätten auch bei so und so viel Geld

[43:25] schon den Handschlag gemacht, aber es

[43:27] ist der Bier. Es ist ich kann dafür

[43:31] entspannt schlafen und muss mir nicht

[43:33] über irgendwelche

[43:35] ja über irgendwelche Company Jungs

[43:36] aufregen.

[43:37] Mhm.

[43:39] bis jetzt.

[43:41] Also man, wer weiß, wann wann wann wer

[43:43] guter kommt, der echt ein Plan hat und

[43:46] und das auch irgendwie

[43:49] irgendwie auch so rüber bringen kann,

[43:51] dass es dass es Sinn macht. Ja, weil das

[43:55] ist letztendliche geht's ja eigentlich

[43:56] nur zum

[43:58] Sachen möglichst weit auszustrauen. Ich

[44:02] meine, um das geht's uns auch geht's

[44:04] auch uns. Also ich meine, es wäre es

[44:06] es wä jetzt echt schwachsinnig zu sagen,

[44:08] ich möchte nicht 100.000 Platten

[44:10] verkaufen. Jeder möchte es. Jeder der

[44:13] Musik macht, möchte, dass das möglichst

[44:14] viele Leute hören

[44:15] und deswegen ja, aber es ist halt bis

[44:18] jetzt

[44:20] war's halt irgendwie noch es klingt zwar

[44:23] alles gut und yes, everyone in my

[44:26] company loves you und shit und so. Ja,

[44:28] super oder

[44:30] das glaube ich da oder glaube ich da

[44:33] nicht.

[44:38] Was was hat es mit dem Ruder und

[44:41] Dorfmeister Album auf sich? Was ist da

[44:44] der Plan?

[44:44] Die Frage.

[44:46] Die Frage

[44:46] Album.

[44:47] Na ja, das Album. Schau, das Album zieht

[44:50] sie so dahin. Das ist das ist echt also

[44:53] wie es wie wie die Babygeschichte. Das

[44:56] dauert halt extrem lang. Wir machen da

[44:58] glaube ich ein Elefantenbaby, was

[44:59] mindestens dre Jahre Brüzeit braucht,

[45:02] aber es ja, es dauert halute einfach und

[45:06] es ja

[45:09] manchmal geht ein bisschen was weiter,

[45:10] dann geht wieder nichts weiter, dann

[45:12] gibt's wieder Stimmungsschwankungen,

[45:15] dann bin ich faul, dann ist der Richard

[45:17] faul, dann wollen uns unsere Freunde

[45:20] länger sehen, dann legen wir wieder

[45:22] dauernd auf und ja, es ist extrem

[45:27] schwierig. Es ist extrem schwierig und

[45:28] dadurch, dass wir auch eben keinen

[45:31] wirklichen Druck von irgendwem haben,

[45:33] außer die Leute, die uns dann fragen,

[45:34] was ist los mit einer Album,

[45:36] gibt's da nicht wirklich die die ME das

[45:39] zu machen, also das jetzt auch unbedingt

[45:41] abzuschließen.

[45:44] Es ist äh Ja,

[45:45] aber wenn ihr es macht, dann macht ihr

[45:47] es, weil weil ihr es wollt nicht ver

[45:49] sonder erwartung. Genau. Ganz genau. Und

[45:51] ich bin also ich denke mal, es es ich

[45:55] wir wir haben genug Tracks. Also, ich

[45:58] könnte jetzt ein Album cutten und das

[46:00] morgen releasen. Es wäre kein Problem

[46:03] wirklich. Also von den Tracks her

[46:04] überhaupt nicht. Aber es ist es ist

[46:05] einfach das

[46:07] äh macht das Album das, was man was man

[46:10] sagen will, macht's das oder oder ist

[46:14] halt irgendwas und das ist das Ding und

[46:17] ich denke mal, okay, wir könnten jetzt

[46:19] äh vielleicht

[46:20] unser jetzt

[46:22] super gehypter Room könnte jetzt

[46:26] abflauen und es wäre nichts mehr. Aber

[46:28] wann wir dann in 3 Jahren ein

[46:30] wahnsinniges Album releasen, wäre das

[46:33] auch okay. Also, also ich, also ich

[46:37] glaube dran, dass man

[46:39] dass das einfach in Wirklichkeit nur die

[46:42] Musik zählt und das ist das ist die

[46:44] Basis. Alles andere ist, wn die Musik

[46:46] nicht wirklich top

[46:49] Quality ist, dann alles andere ist ist

[46:53] eigentlich nebensächlich ist wurscht.

[46:55] erscheint halt wird von wird sicher

[46:58] verkaufen. Ja, super. Aber es

[47:01] was ist denn der andere Unterschied

[47:03] neben der Qualität, also der Unterschied

[47:05] zwischen, sagen wir mal zehn guten

[47:08] Singles und einem Album?

[47:11] Ja, das Album ist halt sch ein Album ein

[47:15] Album muss ein ganzen Bogen haben, ne?

[47:19] Also ist, unser Album ist sowieso, es

[47:22] wird es wird ein ein langes Ding sein.

[47:25] Es wird keine einzelnen Songs geben. Es

[47:28] wird schon Songs geben, aber es wird

[47:30] alles alles verbunden sein. Also das

[47:33] smer der der Basisplan

[47:35] und

[47:38] es ist halt das Ding, dass dass du

[47:39] genauso wie du über einen Song einen

[47:42] möglichst guten Spannungsbogen hältst,

[47:45] das über das ganze Album magst und das

[47:47] ist halt das Ding so, was du so

[47:49] klassische Platten anhörst wie sag mal

[47:52] Pink Floy Wish hier, ja, diese Platte

[47:54] höre ich da setze ich die Nadel am

[47:56] Anfang an und auf der B-Seite am Ende

[47:58] nehme ich sie runter, weil es einfach

[48:00] das kannst du einfach durchhören, das

[48:02] ist, da ist nichts drauf, wo du dir

[48:04] denkst, den Track mag ich eigent nicht

[48:06] und das ist eigentlich nur jetzt so so

[48:08] Gepränkel oder irgendwas oder Füller

[48:10] oder so irgendwas, sondern es muss ja im

[48:13] Gesamten wirken und das ist das ist das

[48:16] ist ä Unterschied.

[48:18] Man zehn super Singles machen ist auch

[48:20] ja, aber das kommt schon, das hat dann

[48:22] so ein Compilation Charakter und nicht

[48:25] ein Albumcharakter.

[48:27] Me das ist ja machen auch viele drei

[48:30] gute Singles und den Rest halt

[48:31] Filmaterial, aber

[48:34] ich möchte es nicht machen einfach. Also

[48:36] ich möchte einfach nicht machen. Das ist

[48:38] finde ich uninteressant.

[48:41] Ja,

[48:42] also ich persönlich finde Alben, ich

[48:44] frage mich langsam so ein bisschen, wie

[48:46] zeitgemäß Alben eigentlich noch sind.

[48:48] Ich meine, ich muss sagen, stimmt,

[48:49] stimmt total, stimmt total. Das ist

[48:51] auch, das ist auch so eine Frage, die

[48:52] ich bei mir auch sehr im Kopf habe. Ist

[48:56] allben ist das Konzept, dass sie wer

[48:58] hinsetzt

[49:00] und sie einem Artist 45 Minuten oder

[49:04] eine Stunde widmet. Ist das überhaupt

[49:06] nur? Ist es überhaupt noch heute? Das

[49:09] stimmt total. Das stimmt ist nämlich

[49:10] wirklich richtig auch in dem Sinn, dass

[49:13] einfach ein unglaublicher Markt an 12

[49:17] gibt's. Also es gibt ja so viele 12 F

[49:20] inches was und auch auf der anderen

[49:23] Seite das nächste Ding ist auch dabei

[49:25] wieder die Compilation, das ist ja auch

[49:29] so Ding, das ist genau so ein besseren

[49:32] Zeitpunkt für Compilations als jetzt

[49:33] gibt's ja nichtmer mehr, weil niemand

[49:35] kennt sich aus. Also, der wn du die

[49:38] nicht wirklich mit äh akaribischer

[49:41] Genauheit mit Musik beschäftigst, hast

[49:43] du ja keine Chance mehr in einem

[49:45] Plattenshop irgendwas zu finden. Und

[49:48] genau das ist das Ding. Deswegen lieben

[49:49] die Leute Compilations, weil einfach

[49:53] ein guter Name, der irgendwie

[49:54] vertrauenswürdig ist, sucht einfach für

[49:57] dich gute Platten aus. Du brauchst

[49:58] nichtmer mehr wo hinstellen und

[49:59] stundenlang suchen und dabei 20 schlech

[50:02] kaufen, bis dann fünf gute findst,

[50:05] sondern das macht w für dich, ne?

[50:08] Ja, hast voll recht.

[50:14] Was ist was ist deine deine Haltung zu

[50:18] diesem äh nichtgenre, unter dem ihr auch

[50:21] oft gern gefasst fädet, spricht Tripop?

[50:25] Ja, traurig, traurig. Also ja, ich

[50:30] verstehe, dass auf der einen Seite äh

[50:34] das auf einer auf der einen Seite Labels

[50:36] geben muss, dass die Leute irgendwie

[50:38] auskennen. Ja, auf der anderen Seite

[50:40] finde ich schade, dass das Tripop Ding

[50:44] so extrem limitiert ist in

[50:48] Beat mit ein bisschen Gepränkel und top

[50:53] und das ist echt, das ist wirklich so

[50:55] schade, weil wie das ganze angefangen

[50:57] hat. Ja.

[50:59] Also den den Begriff Tripop finde ich

[51:01] überhaupt schon mal

[51:05] ich schneid keine Trips. Ja, ich habe

[51:07] Angst davor, es interessiert mich nicht

[51:10] und und mit mit Hiphop hat's auch nicht

[51:13] so viel unbedingt zu tun. Also von dem

[51:16] her kann ich mich damit überhaupt nicht

[51:18] wirklich auseinandersetzen und das Ding

[51:21] ist also da waren Brian Ino David Burn

[51:25] Sachen schon viel weiter als das meiste,

[51:29] was danach rauskommen ist. Also

[51:32] what's the point? Also es ist irgendwie

[51:35] ja und eben die Limitierung

[51:38] muss bei Tripop unbedingt der Beat dabei

[51:40] sein. Manchmal braucht man keine Beats.

[51:44] Also es ist irgendwie

[51:48] es ist schade. Mm.

[51:50] Also es ist schade und

[51:53] ich ich meine ich habe mich nie gewährt

[51:55] gegen das Ding, was e sinnlos ist. Gener

[51:58] Plattengeschäft, du findst das Fachphop

[52:00] überall. Me das ist gut und wir stehen

[52:02] da auch dort, aber ich würde da genauso

[52:04] gern woanders stehen.

[52:07] Also

[52:09] ja,

[52:10] siehst du es den grundsätzlich als ähm

[52:13] Vorteil oder Nachteil an Musik zu

[52:15] machen, die halt äh nirgendwo reinpasst,

[52:19] auch nirgendwo reinpassen will? Ich ist

[52:21] es Vorteil ist es absolut das Vorteil,

[52:23] weil weil es einfach jetzt also mir wä

[52:26] es am liebsten, wenn es wn es eine

[52:28] Soundrichtung Gruder und Dorfmeister

[52:30] geben würde, verstehst so wie so wie

[52:33] jede jeder gute Actiert

[52:37] und nicht wie irgendwas anders. Also,

[52:41] und das ist einfach das ist das ist das

[52:44] ist das einzige Ding, was für mich

[52:47] erstrebenswert ist, so dass die Leute

[52:49] ein Track von dir hören und sagen wah

[52:52] muss von guder sein oder guder und

[52:55] draufmeister das das ist das einzige.

[52:58] Aber so und sonstige Kriterien, ja, das

[53:00] ist jetzt Jun oder das ist jetzt Trip

[53:02] Hop oder was immer auch das

[53:06] Ja, man natürlich verbunden mit dem,

[53:09] dass du halute auch auf einer Welle

[53:11] mitschwimmst, gehst du auch mit der

[53:12] Welle unter.

[53:13] Jetzt das ist halt das Problem und

[53:17] deswegen muss man da auch schwer dagegen

[53:20] arbeiten

[53:21] irgendwie.

[53:23] Also deswegen auch die die jetzt

[53:25] schnelleren Tracks von uns und irgendwie

[53:28] woanders hin und die Leute verwirren

[53:31] oder irgendwie einfach raus, bevor man

[53:35] da den Mantlogen kennriegt.

[53:38] Das macht's nicht einfach.

[53:41] Ähm,

[53:43] könntest du sagen, was von Lebensgefühl

[53:47] deine Musik beschreibt

[53:51] oder tut sie das?

[53:56] Das das ist ja es es kann nur ganz rein

[53:59] persönlich sein. Also das kann für

[54:01] niemand anderen zu mein, dass wer andere

[54:04] sie die Musik anhört und die halt in

[54:07] sein Leben auch reinbaust, aber

[54:10] Lebensgefühl,

[54:12] ich weiß nicht.

[54:14] Äh ja, das ist zu das wä zu zu genau.

[54:20] Sowas kann ich nicht definieren. Das es

[54:22] ändert sich auch andauernd. Also es ist

[54:24] auch immer was anderes und es ist ebeno

[54:32] ist scheiß Frage.

[54:35] Ich glaube, ich muss ein Break machen

[54:36] jetzt.
